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Die Schulter mit Ihrem komplexen Bänder- und Muskelapparat ist ein besonderes Gelenk. Es gibt keine knöcherne Stütze des Schultergelenks. Anders als das Hüftgelenk ist die Schulter nicht in einer Gelenkpfanne verankert, die den Gelenkkopf fest umschließt. In der Schulter ist die Pfanne sehr flach und umgreift den Gelenkkopf nicht. Die Schulter ist frei beweglich - sie hat einen höheren Bewegungsspielraum, als alle anderen Gelenke des menschlichen Körpers. Gelenkkopf und Gelenkpfanne werden nur durch die Muskeln und Sehnen zusammengehalten, die zugleich Ihre Bewegung führen: das ist ein sensibles Muskel-Gleichgewicht. Dieser Apparat, der die Schulter führt und am Platze hält wird auch als Rotatorenmanschette der Schulter bezeichnet.Gleichgewicht bedeutet: Alle Muskeln und Sehnen müssen immer zusammenwirken und können Ihre Funktion nur gemeinsam ausüben. Sobald einer der Beteiligten gestört ist, gerät die Schulter aus dem natürlichen Gleichgewicht.Die in alle Richtungen verlaufenden Muskeln sind auch für psychosomatische Verspannungen anfällig. Störungen des Rückens und der Hackenmuskulatur wirken auch auf die Schulter. Es gibt auch keine Störung der Schulter, die nicht auch in die Brustmuskulatur und die Halswirbelsäule ausstrahlt. An die Erfahrung und die Fähigkeit zur genauen Untersuchung durch den behandelnden Orthopäden stellt die Schulter daher besondere Anforderungen.

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