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Pathophysiologische Untersuchungen zeigen, dass das sogenannte Carpaltunnelsyndrom generell, also berufsunabhängig, ein sehr häufiges Krankheitsbild darstellt. Dabei ist auch im Falle einer außerberuflichen Erkrankung immer eine konkrete Ursache verantwortlich für die typische Volumen-Druckerhöhung im Carpaltunnel.

Allerdings stellt die definitive Abgrenzung nicht selten ein Problem dar und das, obwohl das Syndrom zu den eindeutig diagnostizierbaren Nervendruckschäden gehört.

 

Dass Arbeitsbedingungen dafür ursächlich sein können, ist literarisch auf internationaler Ebene nachgewiesen. Genauso ist man sich sicher, dass zwischen entsprechenden manuellen Belastungen und dem Auftreten eines Carpaltunnelsyndroms ein kausaler Zusammenhang besteht.

Dies waren mitunter die Gründe für die Aufnahme der Erkrankung in die europäische Liste der anerkannten Berufskrankheiten. Seit dem Jahr 2003 ist sie dort unter dem Kürzel CTS sowie der Ziffer 506.45 mit aufgeführt.

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