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Das Schadensbild einer Berufskrankheit der Kategorie 2110 zeigt sich üblicherweise belastungskonform.

Aus biomechanischer Sicht ist es so, dass die durch niederfrequente Vertikalschwingungen entstehenden Druckbelastungen ihr Maximum bei L4 haben und die Schwingwege von L4 bis Th12 aufsteigend zunehmen. Hierbei ist zu beachten, dass sich bei Th12/L1 und L5/S1 der Übergang zwischen der Lendenwirbelsäule und den starreren Strukturen des Beckens beziehungsweise der Brustwirbelsäule befindet.

Darüber hinaus weiß man aus der Epidemiologie, dass die Höhenminderungen der Bandscheiben in L5/S1, L4/5 und L1/2 am stärksten und in L2/3 sowie L3/4 weniger stark sind. Dies haben Ausmessungen der Bandscheiben-Höhen bei Hochexponierten ergeben. Darüber hinaus treten mehrsegmentale Spondylosen im Normalfall am thoracolumbalen Übergang und an der oberen Lendenwirbelsäule bis L3/4 auf, degenerative Veränderungen dagegen vorwiegend an der unteren Brustwirbelsäule sowie an der oberen Lendenwirbelsäule. Die sogenannte polysegmentale Spondylose entstehen in der Regel nur an der Lendenwirbelsäule. Degenerative Veränderungen gibt es dagegen sowohl an der Brust- als auch an der Lendenwirbelsäule, die nur in seltenen Fällen ausschließlich befallen ist.

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