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Wie bei vielen anderen auch, handelt es sich bei einer Berufskrankheit der Kategorie 2109 grundlegend um eine Erkrankung, die durch physikalische Einwirkungen entsteht oder entstanden ist.
Genauer gesagt hat in diesem Fall das langjährige Tragen von schweren Lasten auf der Schulter eine bandscheibenbedingte Erkrankung der Halswirbelsäule verursacht. Dadurch ist die betroffene Person dazu gezwungen, alle Tätigkeiten zu unterlassen, die eventuell oder definitiv als Ursache für das Entstehen, Verschlimmern oder Wiederaufleben der besagten Krankheit anzusehen sind.

Als besonders gefährdend gelten Tätigkeiten wie zum Beispiel das fortgesetzte Tragen von schweren Lasten mit einem Gewicht von mindestens 50 kg auf den Schultern. Diese Art des Tragens ist zudem meist mit einer außergewöhnlichen Zwangshaltung des Kopfes verbunden. Wird eine Person einer derartigen Gefährdung besonders häufig beziehungsweise regelmäßig ausgesetzt, also durchschnittlich während 30 % der Arbeitszeit und das zehn Jahre oder länger, ist eine Erkrankung überaus wahrscheinlich. Als überdurchschnittlich gefährdete Berufsgruppen gelten beispielsweise Fleischabträger, Müller oder Hafenarbeiter.

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