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Erstellt ein Arzt ein Gutachten für die GRV (Gesetzliche Rentenversicherung), sollen mit dessen Hilfe die Leistungen zur Rehabilitation sowie eventuelle Teilhabeleistungen beurteilt und festgelegt werden. Hierfür muss der Gutachter das Leistungsvermögen der jeweiligen Person beschreiben. In diesem Zusammenhang wird unter anderem die körperliche Arbeitsschwere untersucht.

Diese ist unterteilt in leichte und mittelschwere sowie schwere Arbeit. Zur genaueren Festlegung der Schwere erfolgt außerdem eine Definition von Kraftaufwand, Häufigkeit und Dauer der zu untersuchenden Tätigkeit. Hierfür wird die Einheit Watt verwendet, die zum Beispiel auch bei der Messung einer permanenten Ergometer-Belastung als Maß dient.

Die konkrete Einteilung stellt sich folgendermaßen dar: Eine leichte Arbeitsschwere liegt bei einem Wert zwischen 50 und 75 Watt vor. Von einer mittelschweren Dosis spricht man dagegen bei 75 bis 125 Watt und ab 125 Watt oder mehr gilt die Verrichtung als schwere Belastung.

Als leicht beziehungsweise mittelschwer wird die Tätigkeit übrigens auch dann bezeichnet, wenn nur kurzfristig zweimal pro Stunde eine mittelschwere oder schwere Arbeit durchgeführt wird oder wenn damit 5 % der Gesamtzeit nicht überschritten werden.

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