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Gemäß der arthroskopischen Klassifikation von Knorpelschäden bei Vorliegen einer Berufskrankheit der Kategorie 2112, die im Jahr 2003 durch die International Cartilage Repair Society (kurz IRCS) veröffentlicht wurde, erfolgt eine Einteilung der Erkrankung in vier Stufen. Während bei Grad 1 die Knorpeloberfläche noch weich ist, findet man bei Grad 2 eine aufgeraute Oberfläche vor. Bei Grad 3 sind dann bereits tiefe Knorpelbrüche zu erkennen und bei Grad 4 folgt schließlich die Zerstörung des Knorpels beziehungsweise der Knorpel.

Bei der Unterteilung vorliegender Knorpelschäden in Grad 2 und 3 fühlen sich allerdings ungefähr 60 % aller erfahrenen Arthroskopeure unsicher. Der Grund dafür ist, dass die subjektive Entscheidung in Abhängigkeit von der Intensität des Drucks bei der Tasthaken-Untersuchung ausfällt sowie von der jeweiligen Konfiguration der Spitze des Tasthakens. Unabhängig davon gibt es darüber hinaus eventuell noch zusätzliche Unsicherheiten, wenn die Dokumentation der Erkrankung nur eine geringe Aussagekraft aufweist.

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