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Bei einer Berufskrankheit der Kategorie 2108 stellt sich die Pathogenese im Normalfall folgendermaßen dar:
Aufgrund des lange andauernden, erhöhten Drucks sowie der konstant falschen Haltung, wie man sie zum Beispiel beim Arbeiten mit vorgebeugtem Rumpf einnimmt, erleiden die Bandscheiben zunächst eine primäre Ernährungsstörung. Durch die Summation der Mikrofrakturierungen am subchondralen Knochen entsteht wiederum eine Sklerosierung der Wirbelkörper-Abschlussplatten, die genauso unter dem Begriff Osteose bekannt ist. Darüber hinaus kommt es an den Bandscheiben auch noch zu einer sekundären Ernährungsstörung. Weil die biologische Regenerationskapazität im Zuge dessen überschritten wird, tritt an den Bandscheiben außerdem eine sogenannte Materialermüdung auf. Durch die Spitzenbelastungen erfolgt zudem eine Summation an Mikrotraumatisierungen im Bereich der Bandscheiben.

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