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Die Berufskrankheit mit der Nummer 2114 zählt zu den neueren Listenerkrankungen und ist seit Januar 2015 offiziell als solche gelistet. Bereits im Jahr 2012 wurde die dazugehörige wissenschaftliche Begründung formuliert.

Laut Verordnungstext handelt es sich bei dieser Erkrankung um eine Gefäßschädigung in der Hand, die durch Stöße beziehungsweise eine stoßartige Krafteinwirkung hervorgerufen wird. Gefährdet sind vor allem Personen, die berufsbedingt wiederholt den Kleinfingerballen als Hammer benutzen. Folgen davon sind durch eine Thrombose verursachte ulnarseitige Durchblutungsstörungen sowie eine Aneurysmabildung. Bei der Entstehung der Erkrankung kann außerdem ein besonderer prädisponierender Faktor eine Rolle spielen, nämlich spezielle anatomische Gegebenheiten der distalen Arteria ulnaris in der sogenannten Hypothenarregion.

Je nachdem, welche Bereiche der Hand betroffen sind, wird die BK 2114 im Übrigen auch Hypothenar-Hammer-Syndrom oder Thenar-Hammer-Syndrom genannt.

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