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Liegt eine Berufskrankheit der Kategorie 2108 vor, weist das entsprechende Krankheitsbild, das laut klinischem Befund bandscheibenbedingt entsteht, die für einen solchen Fall üblichen Symptome auf. Hierzu gehört beispielsweise, dass bei der Ausführung von Bewegungen Schmerzen auftreten. Aus diesem Grund wird der Segmentbefund in der Klinik auch mithilfe provozierbarer Schmerzen erhoben. Funktionell gesehen kann im Bereich der Lendenwirbelsäule zudem eine sogenannte Entfaltungsstörung beobachtet werden. Darüber hinaus verfügt die Muskulatur in der Regel über einen erhöhten Tonus. In neurologischer Hinsicht können die betroffenen Nervenwurzeln von Reizungen oder Schädigungen gezeichnet sein.
Der radiologische Befund zeigt dabei üblicherweise eine Chondrose, also eine Höhenminderung am Bandscheibenraum, eine Protrusion, was bedeutet, dass Bandscheiben sich vorwölben, sowie einen Bandscheibenvorfall, auch Prolaps genannt. Sekundär werden außerdem sowohl eine reperative Sklerose und Spondylose an den Abschlussplatten als auch eine degenerative Spondylarthrose an den Wirbelgelenken festgestellt.

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