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Der medizinische Begriff Mammareduktionsplastik steht für einen operativen Eingriff an der weiblichen Brust, die im Lateinischen als „Mamma“ bezeichnet wird. Wie der Name darüber hinaus vermuten lässt, ist das Ziel dabei die Verkleinerung derselbigen, wobei die Entscheidung für eine solche plastische Operation aus unterschiedlichen Gründen erfolgt. So kann es sich zum Beispiel um eine rein kosmetische Maßnahme handeln, die Korrektur kann aber genauso gut medizinisch notwendig sein oder empfohlen werden.  
 
Sind die Beweggründe für eine Mammareduktionsplastik optischer Natur, dann leidet die Patientin normalerweise entweder unter asymmetrisch geformten Brüsten oder einem stark gedehnten Hautmantel, der zudem meist mit abgesenkten Mamillen einhergeht. Natürlich kann grundsätzlich auch einfach der Wunsch nach kleineren Brüsten vorhanden sein, wenn beispielsweise die Proportionen nicht stimmen, also die Größe der Brust nicht zum restlichen Körper passt.
 
Wenn von einem Arzt zur Operation geraten wird, dann gibt es häufig keine andere Lösung als eine Mammaredukionsplastik, um die Beschwerden der Patientin zu lindern oder zu beseitigen. Hierzu gehören typischerweise starke Schmerzen oder chronisch auftretende Verspannungen im Bereich des Rückens, vor allem an der Brust- und der Halswirbelsäule. Dies hängt unter anderem damit zusammen, dass die Bügel sowie die Träger des Büstenhalters durch das Gewicht enorm einschneiden oder Druckstellen verursachen können. Außerdem kommt es dadurch häufig zu Veränderungen an der Haut beziehungsweise in den Hautfalten im Brustbereich, zum Beispiel in Form von Infektionen oder einer Intertrigo, also einer irritativen Kontaktdermatitis. Nicht zu vergessen die Einschränkungen bei einer Vielzahl körperlicher Betätigungen im Haushalt, beim Sport und in der Arbeit sowie die starke Belastung der Psyche.

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