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Um dem Entstehen einer Berufskrankheit der Kategorie 2104 erfolgreich vorzubeugen, kommen verschiedene Maßnahmen infrage.
Neben der richtigen Gestaltung des Arbeitsplatzes gilt zunächst als absolute Grundvoraussetzung, dass gefährdete Arbeitnehmer über die Gesundheitsrisiken durch Handvibrationen durch den jeweiligen Arbeitgeber ausreichend aufgeklärt werden. Von der Maschinenrichtlinie der Europäischen Union wird zudem seitens der Lieferanten, Importeure und Hersteller gefordert, entsprechende Informationen zu den Emissionen der Hand-Arm-Vibrationen herauszugeben.
Sofern eine Gefährdung durch Vibrationen grundsätzlich vorhanden ist, ist es außerdem wichtig, diese rechtzeitig zu erkennen beziehungsweise gegebenenfalls zu vermeiden oder so gut wie möglich zu mindern. Unterstützend können neue, schwingungsarme Geräte angeschafft und die Andrück- und Greifkräfte verringert werden. Auch der Einsatz bestimmter Zusatzausrüstungen sind zu empfehlen. Hierzu gehören zum Beispiel sogenannte Einspannvorrichtungen, Antivibrationshandschuhe oder vibrationsmindernde Griffe.

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