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Leidet eine Person an gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die möglicherweise durch die Arbeit mit Druckluftwerkzeugen hervorgerufen wurde, gibt es verschiedene Krankheitsbilder, die als solche infrage kommen. Wie man aufgrund von pathophysiologischen Untersuchungen weiß, enden dadurch ausgelöste körperliche Defizite in der Regel in einer Arthrose. Diese kann jedoch in unterschiedlichen Regionen des Körpers auftreten. Während etwa 70 % der erkrankten Arbeiter an einer Arthrose im Ellenbogen leiden, tritt diese bei circa 25 % im distalen Radioulnargelenk sowie im Handgelenk auf. Ungefähr 5 % verspüren die Einschränkung dagegen im Schultereckgelenk.
Darüber hinaus gibt es noch einige Sonderformen, nämlich die Lunatummalazie, die Kahnbeinpseudarthrose und die äußerst seltene Osteochondrosis dissecans. Bei der Lunatummalazie geht man davon aus, dass es bei der Benutzung eines Pressluftwerkzeugs zur Überstreckung des Handgelenks kommt, dadurch Gefäße abgedrosselt werden und ein venöser Stau entsteht. Die Folge davon sind Zysten, eine Erweichung sowie der Zusammenbruch. Im Falle einer Kahnbeinpseudarthrose dagegen wird das Handgelenk in Richtung Speiche verbogen, wobei zusätzlich Druckluft darauf einwirkt. Neben einer Ermüdungszyste kann daraus auch eine Ermüdungsfraktur entstehen und sich letztendlich zu einer Pseudarthrose entwickeln.

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