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Von einer Berufskrankheit der Kategorie 2104 wird dann gesprochen, wenn an den betroffenen Fingerarterien durch wiederholte Irritationen die lokalen sympathischen Nervenstrukturen übermäßig aktiviert werden. In diesem Zusammenhang wird an der Gefäßmuskulatur eventuell zusätzlich eine Hypertrophie verursacht. Dadurch wiederum können an den Fingern sehr schmerzhafte Vasospasmen entstehen, welche bei völlig gefäßgesunden Menschen durch Schwingungsbelastungen der genannten Art oder hin und wieder auch durch eine Kälteexposition hervorgerufen werden.
Solche anfallsartigen Gefäßkrämpfe werden ebenfalls als primäres Raynaud-Phänomen bezeichnet, wobei die Schmerzen insbesondere am Ende von Spasmen auftreten. Sind zudem Akrozyanosen sichtbar, spricht man von der sogenannten Weißfingerkrankheit. Insgesamt handelt es sich bei den aufgezählten Symptomen um ein absolut belastungskonformes Schadensbild, bei dem völlig beschwerdefreie Intervalle im Übrigen genauso dazugehören.

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