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Es gibt verschiedene Methoden der Brustverkleinerung oder Brustreduktion, die auch als Mammareduktionsplastik beziehungsweise Reduktionsmammaplastie bezeichnet wird. Grundsätzlich geht es immer darum, dass nach dem Eingriff sowohl das Volumen als auch das Gewicht verringert ist. Hierfür wird zunächst überschüssiges Brustgewebe, also Fettgewebe oder Drüsenkörper entfernt. Anschließend erhält die Brust ihre neue Form, was je nach Umfang gegebenenfalls mit einer Straffung des Hautmantels verbunden ist.  
 
Folgende vier Techniken, von denen die ersten drei nach gleichnamigen Chirurgen benannt sind, gehören zu den gängigsten Methoden der Mammareduktionsplastik.  
Bei der Schnitttechnik der Benelli-Methode, die vorwiegend für eher kleinere Brustreduktionen gewählt wird, entstehen nur minimale Narben. Da die Brust um den Warzenhof herum geöffnet wird, kann das Volumen nur geringfügig verkleinert werden.  
Sollen größere Brüste kleiner und gleichzeitig straffer werden, greift man häufig zur Lejour-Methode, die auch unter den Namen Vertikal-, Pilz- oder I-Methode bekannt ist. Der Schnitt wird dabei um die Warze herum und dann senkrecht hinuntergeführt.  
Für besonders große und stark hängende Brüste eignet sich dagegen die Strömbeck-Technik besonders gut. Hierfür erfolgt die Erweiterung der Vertikalmethode um einen zusätzlichen waagerechten Schnitt, der in der Brustumschlagsfalte nach beiden Seiten durchgeführt wird. Da die Schnittform optisch an ein umgedrehtes T oder auch einen Anker erinnert, kennt man diese Technik auch als T-Methode oder Ankermethode.
Wird der letzte, horizontale Schnitt allerdings nur auf einer Seite ausgeführt, spricht man wiederum von der sogenannten L-Methode, die ihren Ursprung in der klassischen T-Technik hat. Ihr Vorteil ist, dass dabei weniger Haut eingeschnitten werden muss und somit auch die Narbe entsprechend kleiner ausfällt.

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