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Leidet eine Person an einer Berufskrankheit aus der Kategorie 2106, so zeigt sich das Schadensbild bei dieser Erkrankung in der Regel belastungskonform.
Die Symptomatik kann beim Auftreten eines Nervendruckschadens dagegen äußerst vielfältig ausfallen. So kann der Patient zum Beispiel von einer Muskelatrophie beziehungsweise Muskelschwäche betroffen sein, die sich bei der Reizstromdiagnostik durch eine entsprechende Entartungsreaktion zeigt. Während eine durch die Krankheit hervorgerufene Unempfindlichkeit über Veränderungen im Elektromyogramm nachgewiesen wird, zeigt sich eine Überempfindlichkeit dagegen durch elektrisierende Sensationen beim Beklopfen des Ortes der Nervenkompression. Missempfindungen werden bei einer veränderten Nervenleitgeschwindigkeit deutlich und eine gesteigerte Empfindlichkeit hinsichtlich Druckschmerz geht üblicherweise mit trophischen Störungen der Hautanhangs- und Hautgebilde einher. Treten hingegen Reflexabschwächungen oder gar Reflexausfälle auf, so sind diese meist auf ausstrahlende Spontanschmerzen zurückzuführen. Aber auch eine Störung der Schweißsekretion ist möglich, die in der Regel mit Klopfschmerzen im jeweiligen Nervenverlauf verbunden ist.

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