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Auch wenn die beiden Begriffe Berufsbildungswerk und Berufsförderungswerk auf den ersten Blick sehr ähnlich sind, stehen diese Bezeichnungen für zwei völlig unterschiedliche Einrichtungen.  
 
Das Berufsbildungswerk, kurz BBW genannt, ist eine Institution für behinderte Jugendliche, welche auf spezielle Hilfe angewiesen sind. Sie können dort unter besonderen Bedingungen, begleitet von Psychologen, Ärzten und Sonderpädagogen, einen Beruf ihrer Wahl erlernen. Dank solcher Reha-Einrichtungen wird vor allem Jugendlichen mit einer Lernbehinderung, psychischen Störung oder irgendeiner sozialen Benachteiligung die berufliche Erstausbildung ermöglicht.
 
Ein Berufsförderungswerk, abgekürzt BFW, ist dagegen eine Einrichtung für Erwachsene, die chronisch krank sowie dadurch behindert sind und aus diesem Grund in ihrem bisherigen Beruf nicht mehr tätig sein können. Als weitere Voraussetzung gilt, dass die jeweilige Person bei ihrer Ausbildung auf soziale, medizinische und psychologische Unterstützung angewiesen ist oder in irgendeiner sonstigen Hinsicht professionelle Hilfe benötigt, um den Erfolg der Rehabilitation sicherzustellen.

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