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Übt ein Arbeiter regelmäßig über einen längeren Zeitraum Tätigkeiten aus, bei denen ein Druckluftwerkzeug zum Einsatz kommt, so ist sein Andruckarm deutlich stärker anfällig für eine Berufskrankheit der Kategorie 2103 als sein Haltearm. Dieser Meinung ist zumindest die pathologische Physiologie, die sich darauf auf die Ergebnisse biodynamischer Messungen beruft. Derartige Resonanzschwingungen wirken sich nämlich im Ellenbogen besonders stark aus, im Handgelenk beziehungsweise im Drehgelenk dagegen etwas weniger und am Schultereckgelenk sogar nur sehr geringfügig.
Dies alles passiert deshalb, weil sich zum Beispiel die mechanische Wirkung eines Presslufthammers schlichtweg auf den Arbeiter überträgt, alle Stöße also mit derselben Kraft wie auf den Werkstoff auch auf den Menschen ausgeübt werden. Beim aktiven Abfangen eben dieser gelangen die Rückstöße dann über die Finger und das Handgelenk bis hin zu Elle und Speiche. Dort findet eine entsprechende Verschiebung statt, wodurch letztendlich auch der Ellenbogen übermäßig belastet wird. Während die Fingergelenke und das Schultergelenk nur auf passive Weise mit erschüttert werden, muss das Schulter-Eckgelenk die restliche Hammerwirkung abfangen.

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