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Gegebenheiten des gesamten Lebenshintergrundes einer Person werden in der ICF Kontextfaktoren genannt. Kontextfaktoren setzen sich aus Umweltfaktoren und personenbezogenen Faktoren zusammen. Umweltfaktoren bilden die materielle, soziale und einstellungsbezogene Umwelt ab, in der Menschen leben und ihr Dasein entfalten. Umweltfaktoren sind in der ICF klassifiziert. Personenbezogene Faktoren sind der besondere Hintergrund des Lebens und der Lebensführung einer Person (ihre Eigenschaften und Attribute) und umfassen Gegebenheiten des Individuums, die nicht Teil ihres Gesundheitsproblems oder Gesundheitszustandes sind. Personenbezogene Faktoren sind in der ICF nicht klassifiziert.

Förderfaktoren wirken sich positiv als Kontextfaktoren und Barrieren negativ auf die funktionale Gesundheit einer Person aus.

 

Zu den Umweltfaktoren zählen z. B.:

1.    Produkte und Technologien

2.    Natürliche und vom Menschen veränderte Umwelt

3.    Unterstützung und Beziehungen

4.    Einstellungen, Werte und Überzeugungen anderer Personen und der Gesellschaft

5.    Dienstleistungen

6.    Politikfelder

 

Personenbezogene Faktoren sind z. B.:

1.    Alter

2.    Geschlecht

3.    Charakter, Lebensstile und Coping

4.    Sozialer Hintergrund

5.    Bildung/Ausbildung

6.    Beruf

7.    Erfahrung

8.    Motivation

9.    Handlungswille

10.   Mut

11.   Genetische Prädisposition

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