Wie viele andere zählt auch eine Berufskrankheit aus der Kategorie 2104 zu den Erkrankungen, die durch physikalische Einwirkungen verursacht werden. Es handelt sich dabei um Durchblutungsstörungen der Hände, die durch Vibrationen entstehen. Tritt eine Beeinträchtigungen dieser Art auf, besteht hinsichtlich der verursachenden Tätigkeit absoluter Unterlassungszwang. Würden für die Entstehung verantwortliche Tätigkeiten wieder ausgeübt werden, würde sich das Krankheitsbild verschlimmern oder eine durch Pausieren erwirkte Verbesserung erneut rückgängig machen. Unterlässt man diese dagegen komplett, erfolgt meistens sogar ein Ausheilen der Erkrankung.
Für eine BK 2104 gibt es diverse Synonyme. Hierzu zählen zum Beispiel das vibrationsbedingte vasospastische Syndrom (kurz VVS), das traumatische Raynaud-Phänomen, die Weißfinger-Krankheit oder TVD (traumatic vasospastic disease) und VWF (vibration included white fingers).
Die Gefährdung für eine derartige Erkrankung besteht vor allem bei Arbeiten bei Frequenzen von 20 bis 1.000 Hz, mit elektrisch betriebenen Sägen, Fräsen oder Meißeln, hochtourigen Bohrern, Anklopfmaschinen und Niethämmern sowie Schleif-, Polier- und Schneidemaschinen, die über mehrere Monate oder länger andauern.

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