Urteil der DWS zur Belastungsdosis bei einer BK 2108
Betrachtet man das Ergebnis der Deutschen Wirbelsäulenstudie (DWS) aus dem Jahr 2007 sowie das der im Nachgang dazu durchgeführten Richtwertestudie (DWS II), so lässt sich für die Berufskrankheit der Kategorie 2108 Folgendes feststellen:Es gibt anscheinend keine signifikante Abhängigkeit der individuellen Dosis der Belastung, der die erkrankte Person ausgesetzt war, zu einigen dadurch möglicherweise auftretenden Beschwerden. […]
Grad der MdE bei Vorliegen einer BK 2108
Wird im Rahmen eines Gutachtens die Diagnose gestellt, dass eine Berufskrankheit der Kategorie 2108 vorliegt, so erfolgt in diesem Zusammenhang normalerweise auch eine Festlegung des Grades der Minderung der Erwerbsfähigkeit. Die Höhe des selbigen ist abhängig vom Ausmaß der Erkrankung beziehungsweise von der individuellen Ausprägung der Symptome und Beschwerden.Bei lediglich 10 von 100 liegt der […]
Schrittweises Vorgehen bei der Begutachtung einer BK 2108
Liegt der Verdacht vor, dass eine Person an einer Berufskrankheit der Kategorie 2108 leidet, so geht der mit der Prüfung beauftragte Gutachter nach einem bestimmten Schema vor. Dieses lässt sich in zehn Schritte unterteilen.Nachdem im ersten Schritt zunächst die radiologische Diagnose gesichert werden muss, dreht sich danach alles um die Sicherung der klinischen Befunde. In […]
Die BK 2108 als Bandscheibenschaden mit Begleitspondylose
Als äußerst typisches Erscheinungsbild einer Berufskrankheit aus der Kategorie 2108 gilt das Vorliegen eines Bandscheibenschadens bei gleichzeitigem Auftreten einer Begleitspondylose. Dabei können die Schäden an den Bandscheiben in unterschiedlichem Maß sowie an verschiedenen Stellen auftreten.Eine Möglichkeit ist zum Beispiel, dass es sich um einen bi- oder monosegmentalen Bandscheibenschaden handelt, der an Lenden- und Halswirbelsäule höchstens […]
Anerkannte BK 2108 mit mono- oder bisegmentalem Bandscheibenschaden
Selbst wenn ein Patient lediglich unter einem mono- oder bisegmentalen Bandscheibenschaden leidet und dabei keine Begleitspondylose vorliegt, ist es möglich, dass seine Erkrankung als Berufskrankheit der Kategorie 2108 eingestuft beziehungsweise als solche anerkannt wird. Hierfür gelten die nachfolgenden grundlegenden Voraussetzungen.Entweder die Halswirbelsäule ist komplett frei oder der Bandscheibenschaden tritt dort weitaus schwächer auf als an […]
Anerkennung einer BK 2108 mit mehrsegmentalen Bandscheibenschäden
Ein Patient muss nicht unbedingt von der sogenannten Begleitspondylose betroffen sein, damit seine Erkrankung als Berufskrankheit der Kategorie 2108 anerkannt wird. Es können auch lediglich Bandscheibenschäden vorliegen, die mehrsegmental sind, also die an drei oder mehr Segmenten auftreten, mit Betonung des unteren Bereichs der Lendenwirbelsäule.Dabei gilt als minimale Anforderung zur Anerkennung, dass zumindest einer der […]
Voraussetzung für eine eindeutige Diagnose einer BK 2108
In Abhängigkeit verschiedener Faktoren ist es häufig schwierig, bereits beim ersten Auftreten der Erkrankung eine endgültige Diagnose zu treffen. Neben dem Zeitraum zwischen Exposition und Untersuchung spielen vor allem das Ausmaß der körperlichen Schädigungen sowie die damit zusammenhängenden Beschwerden eine entscheidende Rolle.So ist die Lage beispielsweise relativ eindeutig, wenn der Schaden an der Lendenwirbelsäule mindestens […]
Relevante Fallkonstellationen für die Beurteilung einer BK 2108
Damit eine Berufskrankheit der Kategorie 2108 definitiv diagnostiziert werden kann, müssen bestimmte Voraussetzungen gegeben sein. Als Anhaltspunkt für diese Rahmenbedingungen können Beispiele diverser Fallkonstellationen herangezogen werden.Hierbei gilt zum Beispiel als vorausgesetzt, dass der Bandscheibenschaden an der Lendenwirbelsäule als klinisch relevant eingestuft wird. Darüber hinaus dürfen Bandscheibenschäden an Hals- und Brustwirbelsäule keinesfalls auf schweres Tragen auf […]
Beurteilung einer BK 2108 bei Vorliegen einer Begleitspondylose
Liegt eine sogenannte Begleitspondylose vor, wird diese üblicherweise als positives Kriterium für die Diagnose einer Berufskrankheit der Kategorie 2108 eingestuft. Dies ist sogar dann der Fall, wenn Ursachenfaktoren auftreten, die zwar in Konkurrenz dazu stehen, welche das Schadensbild jedoch nicht besonders qualitativ hochwertig erklären.Wird dagegen keine Begleitspondylose festgestellt, muss dies nicht unbedingt als negative Indizwirkung […]
Definition der Begleitspondylose im Falle einer BK 2108
Als Spondylose (oder auch Wirbelsäulen-Verschleiß) werden krankhafte Deformierungen bezeichnet, welche an Bandscheiben und Wirbelkörpern auftreten und die eine Versteifung der Wirbelsäule zur Folge haben können.Entstehen derartige Veränderungen im Zusammenhang mit der Berufskrankheit aus der Kategorie 2108, so spricht man von der sogenannten Begleitspondylose. Diese kann sich nicht nur in den erkrankten, sondern auch in den […]
