Die BK 2107 – Ursprung, Definition und mögliche Ursachen
Bei einer Berufskrankheit der Kategorie 2107 handelt es sich um Abrissbrüche der Wirbelfortsätze, die auch unter dem Begriff Schipperkrankheit bekannt sind. Zum ersten Mal dokumentiert wurde diese Art der Erkrankung in den Jahren 1887 bis 1895 und zwar während dem Bau des Nordostseekanals. Später trat sie beispielsweise auch im Jahr 1916 bei Armierungsbataillonen oder 1939 […]
Typisches Schadensbild beim Vorliegen einer BK 2106
Leidet eine Person an einer Berufskrankheit aus der Kategorie 2106, so zeigt sich das Schadensbild bei dieser Erkrankung in der Regel belastungskonform.Die Symptomatik kann beim Auftreten eines Nervendruckschadens dagegen äußerst vielfältig ausfallen. So kann der Patient zum Beispiel von einer Muskelatrophie beziehungsweise Muskelschwäche betroffen sein, die sich bei der Reizstromdiagnostik durch eine entsprechende Entartungsreaktion zeigt. […]
Betroffene Nerven im Falle einer BK 2106
Wird eine Berufskrankheit der Kategorie 2106 diagnostiziert, können fast alle Nerven davon betroffen sein. Gemäß der Erfahrung von Gutachtern werden bestimmte Areale allerdings besonders häufig geschädigt.Während zum Beispiel Uhrmacher, Diamantenschleifer und Feinmechaniker meist unter einer Erkrankung des Nervus ulnaris (Ellennerv) leiden, wird bei Metallprägern vor allem der Nervus axillaris (Achselnerv) in Mitleidenschaft gezogen. Beim Tragen […]
Die BK 2106 – Definition, gefährdete Berufsgruppen und Ursachen
Bei einer Berufskrankheit, die in die Kategorie 2106 fällt, handelt es sich schlichtweg um eine Drucklähmung beziehungsweise Druckschädigung bestimmter Nerven. Dabei kann fast jeder Nerv von einer derartigen Einschränkung betroffen sein, weshalb die Erkrankung in vielen verschiedenen Berufsgruppen vorkommt. Besonders gefährdet sind allerdings Bodenreiniger, Schleifer und Kassiererinnen, Berufsmusiker, Tiefkühlkost-Hersteller und Metzger sowie einige Profisportler wie […]
Therapie-Chancen bei Vorliegen einer BK 2105
Auch wenn eine Berufskrankheit der Kategorie 2105 vergleichsweise einfach zu diagnostizieren beziehungsweise zu begutachten ist, ist sie dennoch relativ schwierig zu therapieren. Werden allerdings alle für die Genesung notwendigen Maßnahmen konsequent und korrekt umgesetzt, sind die Heilungsaussichten wiederum sehr gut, da die Erkrankung dann in der Regel so gut wie folgenlos bleibt.Zu diesen unumgänglichen Schritten […]
Mögliche konkurrierende Ursachen für eine Erkrankung ähnlich der BK 2105
Wie bei jeder Begutachtung einer eventuell vorliegenden Berufskrankheit, muss auch im Falle der Kategorie 2105 eine gründliche differentialdiagnostische Abgrenzung zu anderen möglichen Ursachen und Erkrankungen erfolgen.Sind die Schleimbeutel an den Schultern, Ellenbogen oder Knien geschwollen und werden Patienten in genau diesen Arealen von entsprechenden Schmerzen geplagt, kann zum Beispiel auch eine Entzündung vorliegen, die durch […]
Entstehung einer BK 2105 und üblicher Krankheitsverlauf
Kommt es an den Schultern, Ellenbogen oder Knien durch chronisch-repetitive Druckeinwirkung zu einer Berufskrankheit der Kategorie 2105, führt dies normalerweise zunächst zu einer Reizung des dort befindlichen Schleimbeutels sowie zu einem entsprechenden Erguss, also zu einer lokalen Ansammlung von Flüssigkeit. Die in diesem Zusammenhang auftretende chronische Entzündung führt dann zu einer fibrinösen Wandverschwielung, welche wiederum […]
Die BK 2105 – Begriffsdefinition und gefährdete Berufsgruppen
Wird eine Berufskrankheit der Kategorie 2105 diagnostiziert, so ist damit eine chronisch auftretende Erkrankung von Schleimbeuteln gemeint, die durch permanenten Druck verursacht wird. Dabei kann diese Art der Entzündung an drei verschiedenen Regionen des Körpers auftreten, nämlich an den Knien, den Ellenbogen oder den Schultern. Der medizinische Fachbegriff für diese Krankheit orientiert sich an der […]
Möglichkeiten zur Prävention einer BK 2104
Um dem Entstehen einer Berufskrankheit der Kategorie 2104 erfolgreich vorzubeugen, kommen verschiedene Maßnahmen infrage.Neben der richtigen Gestaltung des Arbeitsplatzes gilt zunächst als absolute Grundvoraussetzung, dass gefährdete Arbeitnehmer über die Gesundheitsrisiken durch Handvibrationen durch den jeweiligen Arbeitgeber ausreichend aufgeklärt werden. Von der Maschinenrichtlinie der Europäischen Union wird zudem seitens der Lieferanten, Importeure und Hersteller gefordert, entsprechende […]
Abgrenzung der BK 2104 zu ähnlichen Erkrankungen
Die Begutachtung einer Berufskrankheit der Kategorie 2104 ist durchaus anspruchsvoll, da es einige Krankheitsbilder gibt, deren Symptome zwar ähnlich ausfallen, welche jedoch nicht als Berufskrankheit anerkannt sind. Deshalb ist für die Abgrenzung im Rahmen einer speziellen Differenzialdiagnostik unbedingt ein angiologischer Spezialist gefordert.Eine solche abzugrenzende Erkrankung chronischer Art ist zum Beispiel das sekundäre Raynaud-Phänomen. Dieses wird […]
