Welche Gelenke laut Pathophysiologie für eine BK 2103 gefährdet sind
Übt ein Arbeiter regelmäßig über einen längeren Zeitraum Tätigkeiten aus, bei denen ein Druckluftwerkzeug zum Einsatz kommt, so ist sein Andruckarm deutlich stärker anfällig für eine Berufskrankheit der Kategorie 2103 als sein Haltearm. Dieser Meinung ist zumindest die pathologische Physiologie, die sich darauf auf die Ergebnisse biodynamischer Messungen beruft. Derartige Resonanzschwingungen wirken sich nämlich im […]
Die BK 2103 aus dem Blickwinkel der Pathophysiologie
Aus Sicht der pathologischen Physiologie ist die Sachlage bei der Entstehung einer Berufskrankheit aus der Kategorie 2103 relativ eindeutig. Da gefährdete Arbeiter eine Art Kraftbogen mit dem Werkzeug bilden, wird zum einen ein starker Anpressdruck sowie durch den Griff eine immense Ankopplung beider Hände bewirkt. Zum anderen erfolgen durch den Rückstoß entsprechende Erschütterungen und tieffrequente […]
BK 2103: Maß der Gefährdung und Epidemiologie
Was die Gefährdung hinsichtlich der Entstehung einer Berufskrankheit der Kategorie 2103 angeht, gibt es derzeit kein gültiges Dosis-Modell. Auch wenn feststeht, dass die Arbeit mit Druckluftwerkzeugen oder ähnlichen Maschinen derartige Erkrankungen auslösen kann, gilt sie grundsätzlich als zur Ausübung geeignet. Die Werte der gegebenenfalls vorliegenden Exposition werden dabei einzig und allein aus der Arbeitsschutzverordnung zur […]
Die entscheidende Dosis für das Auslösen einer BK 2103
Neben der Tatsache, dass bestimmte Einwirkungen eine Berufskrankheit auslösen können, ist darüber hinaus meist auch noch die Frage zu klären, in welcher Dosis eben solche auftreten müssen, damit dies passiert. Im Falle der BK 2103 wurde diese Dosis früher nach den Vorgaben von Dr. Heinrich Dupuis errechnet. Laut Dupuis waren zum einen stark angekoppelte Hände […]
Maschinen und Werkzeuge, die Auslöser für eine BK 2103 sein können
Im Falle einer vorliegenden Berufskrankheit aus der Kategorie 2103 lässt sich die Ursache laut Verordnungstext entweder auf ein mit Druckluft betriebenes Werkzeug oder eine gleichartig wirkende Maschine zurückführen. Hierfür muss klar sein, inwiefern zwischen gleichartig wirkenden und nicht gleichartig wirkenden Werkzeugen und Maschinen unterschieden wird. Zur erstgenannten Sorte zählen nämlich solche, die keine gleichartigen Schwingungen […]
Mögliche Arten der Einwirkung bei der Entstehung einer BK 2103
Liegt eine berufsbedingte Erkrankung vor, die laut Berufskrankheitenverordnung als BK 2103 einzustufen ist, dann wurde diese durch starke Erschütterungen ausgelöst, die nur bei der Arbeit mit druckluftbetriebenen Werkzeugen oder gleichartig wirkenden Maschinen auftreten können. Grundsätzlich gelten dabei die nachfolgenden Arten der Einwirkung als konkrete Gefährdung: Neben Einzelstößen, wie sie durch Handhämmer verursacht werden, werden zum […]
Entstehung von Berufskrankheiten aufgrund physikalischer Einwirkungen
Wenn es um berufsbedingte Erkrankungen geht, die durch eine Art von physikalischer Einwirkung entstanden sind, dann spricht man auch von den sogenannten orthopädisch-chirurgischen Berufskrankheiten. Die älteste „chirurgische“ Listenkrankheit ist dabei die BK2103. Bereits im Jahr 1929 wurde diese eingeführt und in darauf folgenden Jahrzehnten im Rahmen von sechs Verordnungen immer wieder leicht abgeändert beziehungsweise erweitert. […]
Meniskusschaden – Veranlagung oder Berufskrankheit?
Gerade bei einer Erkrankung des Meniskus spielt die gesundheitliche Veranlagung jeder einzelnen betroffenen Person eine maßgebliche Rolle. So kann zum Beispiel eine Fehlstatik in manchen Fällen ebenso ausschlaggebend für ein derartiges Krankheitsbild sein. Während bei O-Beinen der Innenmeniskus stärker belastet wird, liegt umgekehrt im Falle von X-Beinen deutlich mehr Last auf dem Außenmeniskus. Ist diese […]
Die sekundäre Meniskopathie als nicht anerkannte Berufskrankheit
Im Gegensatz zur primären Meniskopathie steht die sekundäre Meniskopathie nicht auf der Liste der anerkannten Berufskrankheiten und ist somit auch nicht versichert. Sie tritt häufig nachfolgend zur primären Arthrose auf und infolge von neuromuskulären oder groben statischen Störungen. Genauso kann sie die Folge von entzündlichen Erkrankungen wie etwa einem Infekt, Gicht oder Rheuma sein. In […]
Vorgehensweise bei der Begutachtung einer primären Meniskopathie
Im Falle der Begutachtung von eventuell durch berufliche Tätigkeiten entstandenen Schäden am Meniskus muss äußerst genau vorgegangen werden. Schließlich ist nur eine primäre, nicht aber eine sekundäre Meniskopathie durch die Versicherung abgedeckt. Deshalb werden alle Fakten und Zusammenhänge genauestens geprüft und untersucht, um jegliche Zweifel ausschließen zu können. Hinsichtlich der arbeitstechnischen Voraussetzungen muss deshalb zunächst […]
