Als Kontext-Faktoren werden gemäß ICF (der Internation Classification of Functioning, Disability and Health) auch die Lebensumstände der betroffenen Person bezeichnet, welche wiederum in Umwelt- sowie personenbezogene Faktoren unterteilt werden. Beide Bereiche haben bei Funktionsstörungen jedoch Einfluss auf die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft.
Zu den personenbezogenen Kontextfaktoren gehören: das Geschlecht, das Alter, der Lebensstil, der Charakter, die genetische Disposition, die Ausbildung / der Beruf / die Erfahrung, der Wille und der Mut. Ein konkretes Beispiel hierfür wäre, wenn man im Besitz eines Führerscheins ist.
Zu den umweltbezogenen Kontextfaktoren zählen: Hilfsmittel und Medikamente, die Barrierefreiheit von Straßen und Bauten, die Unterstützung von Freunden usw. sowie die Unterstützung durch Sozial- und Gesundheitssysteme. Ein einfaches Beispiel aus der Praxis wäre, wenn der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer einen Parkplatz zur Verfügung stellt.
